Generierung von Arbeitsplänen / Fertigungsplänen

Die Generierung von Arbeitsplänen wird eingesetzt, um Einzelarbeitspläne für ähnliche Teile nicht immer wieder manuell mit viel Aufwand erstellen zu müssen.

Der Vorgang der Erstellung eines Fertigungsarbeitsplans geht vom zu fertigenden Teil aus und ist in allen Planungsschritten als regelbasierendes Verfahren zu beschreiben. Folgende Regeln sind zu bearbeiten:
  • Bestimmung des Rohmaterials
  • Festlegung der Arbeitsvorgangsfolge. Nutzung von Standard-Arbeitsvorgangsfolgen mit Hinzunahme und Entfernen von Arbeitsgängen
  • Auswahl der Bearbeitungsmaschinen/Arbeitsplätzen
  • Auswahl von Vorrichtungen, Werkzeugen und Fertigungshilfsmitteln
  • Berechnung der Rüst- und Bearbeitungszeiten
  • Zusammenstellung des vollständigungen Fertigungsarbeitsplans in einem gewünschten Format
  • Übertragung des generierten Arbeitsplans an ein ERP-/PPS-System (z.B. SAP)

Sind diese Regeln definiert, so wird ein Arbeitsplan nach einem einheitlichen Plaungsregelwerk automatisiert bzw. teilautomatisiert erstellt. Das Wissen über die bestmögliche Fertigung ist im Regelwerk enthalten. Individuelle Planungsunterschiede, die zu unnötigen Fertigungsvarianten führen, werden vermieden.

Das Generierungsverfahren eignet sich für Teilefamilien, d.h. Gruppen ähnlicher Teile und Teile mit hoher Varianz in den Fertigungsalternativen.

Die ePOS-Arbeitsplangenerierung wird auch bei Einzelfertigern eingesetzt, die bereits in der Angebotsphase eine Kalkulation der Fertigung auf Basis des Arbeitsplans vornehmen müssen.

Die ePOS-Arbeitsplangenerierung ist im Einsatz in der Stahlindustrie (Großwellenfertigung), im Maschinenbau (Teilgruppenfertigung, wie z.B. Wellen, Zahnräder usw.), in der Reifenindustrie und in der Produktion von Keilriemen und Antriebselementen.

 

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