Die Konfiguration eines Produktes ist die zentrale Aufgabe eines Konfigurators.
Produkte unterscheiden sich hinsichtlich Komplexität und der Wirkungsweise des Kundenwunschs. Ein einheitliches Konfigurationskonzept für alle Produkte würde für manche Produkte sehr gut, für andere wiederum nur schlecht passen.
Unternehmen bieten meist viele Produkte (Produkttypen, Baureihen) an, die sich auch in der Komplexität unterscheiden. Ziel sollte es aber sein, alle Produkte mit einem Konfigurator zu bearbeiten.
Produkte des Maschinen- und Anlagenbaus haben kaum die präzise Ausarbeitung einer Produktstruktur, wie sie beispielweise in der Automobilindustrie vorzufinden ist. Geschlossene Baukastensysteme mit vollständig definierten Baukastenelementen treten in den meisten Anwendungen faktisch nicht auf. Ein Konfigurator muss deshalb auch in der Lage sein, mit unvollständig definierten Produktstrukturen zu arbeiten.
Wird ein Produktkonfigurator für den Vertrieb eingesetzt, stehen die Funktionen eines Produktes im Vordergrund und nicht die Stückliste. Wird ein Auftrag erteilt, wird der Konfigurator eingesetzt, um die Produktionssicht des Produktes (Stückliste) zu generieren.
Um diese unterschiedlichen Konfigurationsaufgaben, die alle in einem Unternehmen auftreten können, zu bewältigen, ist maximale Flexibilität des Konfigurators erforderlich. Flexibilität ist die Stärke des ePOS-Konfigurators, da er in der Lage ist, unterschiedliche Produktkonfigurationskonzepte zu realisieren.
Im folgenden wird eine einfache Konfiguration für eine Vertriebsanwendung dargestellt:
|